clevermoebelkaufen mobile.png

Möbelkauf: Der Trick mit der Hausmesse

Ihre neuen Möbel günstiger!

In RTL und ARD empfohlen: Hier ist unsere einfache 5-Schritte-Anleitung, mit der auch Sie bei Ihrem Möbelkauf bis zu 11.133,00 € sparen. Mehr erfahren...

Auf Messen Möbel kaufen, das war und ist Sache der Möbelhändler. Die berühmte Möbelmesse Köln zum Beispiel wird durch die Präsentationen fast aller deutschen und vieler internationaler Möbelproduzenten zum Mekka des Handels. Hier schöpft er für seine Sortimentsentscheidung aus dem Vollen und ordert. Eine reine Ordermesse bzw. Fachmesse für den Händler also. Der Verbraucher bekommt hier nichts.

Doch Köln ist den Herstellern (und Händlern?) nicht genug: Und jetzt taucht der Begriff Hausmesse auf. Die 3 Möbelregionen Deutschlands sind jedes Jahr Schauplatz der Messen

  • Möbelmeile/M.O.W. (Hausmesse Ostwestfalen)
  • Hausmesse Oberfranken
  • Hausmesse Süd

Aber wieder haben die Verbraucher hier nichts zu suchen, ja sie werden gar nicht rein gelassen. Dabei würden sie so gerne auch mal auf Messen Möbel kaufen!

Die so genannten Verbrauchermessen, die man das ganze Jahr über irgendwo in Deutschland besuchen kann, bieten keinen Ersatz: Kaum Innovationen, aber saftige Preise. Die Messesehnsucht der Konsumenten ist den Möbelhändlern nicht verborgen geblieben. Immer mehr Möbler kommen auf die Idee:

Ich mache mein Möbelhaus zu einer Messe, ich veranstalte eine Hausmesse! Dazu muss ich die richtige Atmosphäre einer Möbelmesse rüberbringen:

  • Möglichst viele Hersteller in eigenen „Messeständen“ präsentieren.
  • Direkte Informationen aus den Fabriken über die Kollektion und deren Produktion bieten.
  • Die Preise als Direkt-Messepreise deklarieren und hohe Messerabatte geben.
  • Richtiges Remmidemmi drum herum veranstalten, also Verlosungen, Gratisproben, Häppchen und Getränke, irgendwelche Künstler auftreten lassen, Kinderspaß usw.
  • Das alles sollte möglichst an einem Wochenende einschließlich Sonntag passieren. Kurz: Der Möbelkäufer muss sich als Messebesucher fühlen, soll alles als Messebummel empfinden.

Der clevere Möbelkäufer nimmt den Spaß an. Mögen die Kinder ihre Gaudi haben. Die Sektflasche zu Hause kann ungeöffnet bleiben.

Die Direktinformationen aus der Fabrik können durchaus hilfreich sein. Ist schon interessant, einem Polsterer zuzuschauen, wie er einen Sessel zusammenbaut. Die Preise auf der Hausmesse jedoch nimmt sich clevere Möbelkäufer besonders unter die Lupe und stellt fest: Alles beim Alten. Schein-Rabatte wie bei allen anderen Verkaufsaktionen auch. Deswegen hätte er nicht zur Hausmesse gehen müssen.