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Ihre neuen Möbel günstiger!

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Mit 20 Riesen bezeichnete der Volksmund zu DM-Zeiten die stolze Summe von 20.000 Deutsche Mark. Ob 20.000 € heute ebenso benannt werden, weiß ich nicht. Vielleicht ist mir da etwas entgangen.

Von Riesen und Geld sei trotzdem hier die Rede. Es geht um die Summen, die deutsche Möbelkäufer im Jahre 2003 den 20 Möbelriesen in die Kassen geschwemmt haben. Der Ferdinand Holzmann Verlag, Hamburg, hat das aufgelistet in seiner Hochglanzzeitschrift „Möbelkultur“, die gleichzeitig offizielles Organ des Bundesverbandes des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) ist. Na, dann schauen wir mal:

1. IKEA Deutschland (2.250 Mio. €), 65719 Hofheim-Wallau

33 Mal ist IKEA überall in Deutschland zu finden.

2. Karstadt Quelle AG (1.539 Mio. €), 45133 Essen

Katalog oder Internet sind die Medien, die Karstadt, Quelle und Neckermann zum Verkauf von Möbeln dienen. Nur in einem Haus, nämlich bei Karstadt in München, kann man die Möbel vor dem Kauf anfassen. Das Ganze läuft alles in allem recht rund.

3. Höffner-Walther-Kraft (1.356 Mio. €)

Höffner, 15732 Berlin (Waltersdorf)
Möbel Walther AG, 63584 Gründau-Lieblos
Möbel Kraft, 23795 Bad Segeberg

Das Gesamtunternehmen, das erst in diesem Jahr zur Dreifaltigkeit wurde, verteilt sich nunmehr auf 22 Standorte.

4. Porta Möbel (1.000 Mio. €), 32457 Porta Westfalica

Mehr als 20 Einrichtungshäuser führen Vollsortiment. 66 Mitnahmemärkte machen auf SB. Sie firmieren als Möbel Boss. Es sollen demnächst noch mehr werden.

5. Segmüller (740 Mio. €), 86326 Friedberg

Segmüller schafft den Umsatz in zurzeit 14 Häusern. Auch deren Zahl soll größer werden.

Olaf Günther

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6. Roller  (687 Mio. €), 45891 Gelsenkirchen-Buer

Als Möbeldiscounter ist er der Größte. 69 Häuser liegen verstreut überall in der Republik.

7. Otto Versand Hamburg (560 Mio. €), 22179 Hamburg

Nach Karstadt Quelle der nächste große Versender. Das Versandgeschäft mit Möbeln funktioniert also nach wie vor. Besonders seit das Internet mit einbezogen ist.

8. Dänisches Bettenlager (511 Mio. €), 24941 Jarplund-Weding

Die Dänen kann man in Deutschland nicht mehr übersehen. Bei der Zahl von 470 Märkten liegt einer bestimmt nicht weit von Ihnen.

9. Lutz Unternehmensgruppe (450 Mio. €), 4600 Wels (Österreich)

Die Läden heißen XXXLutz, Neubert, Möma, Möbelix und Bono und sind bisher 21 an der Zahl.

10. Mann Unternehmensgruppe (400 Mio. €), 76131 Karlsruhe

Mann schafft seinen Umsatz an „nur“ 6 Standorten: Dreieich, Freiburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim und Wiesbaden.

11. Domäne Einrichtungsmärkte (300 Mio. €), 37181 Hardegsen

Domäne ist in Deutschland zurzeit 30 Mal zu finden.

12. Schaffrath (290 Mio. €), 41238 Mönchengladbach

Das Möbelreich umfasst unter anderem 4 Einrichtungshäuser, 7 Küchenmärkte, 2 K.N.A.S.T. Mitnahmemärkte und 2 Mal „design collection“, ferner 4 Häuser mit Namen Knuffmann. Und das alles liegt in Nordrhein-Westfalen.

13. Ostermann (290 Mio. €), 58453 Witten-Annen

Ostermann macht’s im Ruhrpott, und zwar in Witten und Bottrop. Halt, stimmt nicht ganz. Ein Haus liegt in Haan/Rheinland.

14. Zurbrüggen (283 Mio. €), 59423 Unna

Nicht nur mit dem Ursprungsnamen, sondern auch mit Z2 und Osca (als Discounter) orientiert sich dieser Möbelriese mehr nach Ostwestfalen.

15. Möbel Martin (265 Mio. €), 66130 Saarbrücken

Mit 8 Häusern an der Saar und in der Pfalz macht dieser Preisbrecher es den Nebenbuhlern schwer. Und den Möbelkäufern leicht? Mitnichten. Nur, wenn man clever Möbel kauft.

Olaf Günther

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16. Poco Einrichtungsmärkte (241 Mio. €), 59192 Bergkamen

In 16 Europa-Möbel-Häusern von Ahlen bei Hamm Richtung Westen bis Krefeld und einmal in Hannover schreibt Poco diesen Umsatz.

17. Dodenhof (235 Mio. €), 28866 Posthausen

Nach dem Besuch in den Häusern bei Bremen und bei Hamburg lassen die Hansestädter Möbelkäufer durchaus eine beachtliche Menge Geld zurück.

18. Möbel Finke (230 Mio. €), 33104 Paderborn

Westfalen und Hessen ist das Spielfeld für die insgesamt 12 Finke-Häuser, die sich auch je nach Vertriebskonzept Mega-In-Markt, Preisrebell und Xara nennen.

19. Kröger – Möbelstadt Rück (230 Mio. €)

Möbel Kröger, 45127 Essen
Möbelstadt Rück, 46047 Oberhausen

Familienbande umschlingen diese beiden und machen sie so zum Riesen. Ferner hat sich anscheinend gelohnt, dass die Gruppe frühzeitig nach Osten aufgebrochen ist (Schwerin und Neubrandenburg).

20. Hiendl – Wunderland des Wohnens (210 Mio. €), 94036 Passau

Ein Werbegag-Volltreffer hat Hiendl fast überall in der Bundesrepublik bekannt gemacht. Trotzdem fährt aus diesem Grunde keiner zum Beispiel von Flensburg nach Augsburg, Neuötting, Passau, Regensburg oder Rosenheim. Dennoch: Die Millionen bringen auch die Bayern.

So, das wäre es. Wem 20 Riesen noch nicht genug sind, dem seien noch die Möbler im Umsatz-Korridor 100 – 200 Mio. €, gewissermaßen die kleinen Riesen, aufgezählt:

  • Möbel Rieger (190 Mio. €), 73037 Göppingen
  • Inhofer (190 Mio. €), 89250 Senden
  • Braun MC (160 Mio. €), 72770 Reutlingen
  • Sommerlad (120 Mio. €), 35390 Gießen
  • Hardeck (110 Mio. €), 44803 Bochum
  • Tejo Möbel (100 Mio. €), 38640 Goslar
  • Biller (100 Mio. €), 08523 Plauen
  • Rösrather Möbelzentrum (100 Mio. €), 51503 Rösrath

Vielleicht will noch jemand wissen, wie der Umsatz der 20 Riesen einzuordnen ist in den Gesamtbetrag aller Möbelkäufe im Jahre 2003: Die Deutschen zahlten für ihre Möbel 29,37 Milliarden €. Die Riesen nahmen sich davon einen Anteil von 41%.

Weitere ausführliche Infos und Adressen zu diesen und weiteren Möbelhändlern finden Sie auf der Übersichtsseite Möbelhäuser.