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Fake? Müssen es immer Anglizismen sein? „Kann er nicht einfach das deutsche Wort Fälschung nehmen?“, wird vielleicht mancher sagen. Könnte ich. Aber Fake klingt irgendwie typisch und international. Und genau das ist die Sache nämlich.

Rolex-Fake gibt es schon lange. Ich erlebte es bereits vor Jahrzehnten als Jüngling auf Campingreise in Italien, als mich auf einem Parkplatz bei Mailand ein Mann geheimnisvoll beiseite winkte. Er öffnete seine Jacke, auf deren Innenseite zahlreiche Armbanduhren befestigt waren. „Rolex!“ flüsterte er. Wahrscheinlich hätte ich sogar eine gekauft. Aber meine Urlaubskasse war so knapp, dass ich noch nicht einmal 1 Lira erübrigen konnte.

Möbel-Fake ist neueren Datums und stark im Kommen. Bitte verwechseln Sie es nicht mit dem einfachen Modellklau: Da kopiert ein Produzent ein bekanntes Möbelstück und wirft es als Eigenprodukt auf den Markt. Bitte verwechseln Sie es auch nicht mit dem Nachbau von Designermöbeln: Da werden Möbelklassiker, die längst nicht mehr produziert werden, mit Lizenz (oder auch ohne) neu aufgelegt.

Nein, Möbel-Fake kommt wie eine echte Möbelmarke daher. Ich nehme als willkürliches Beispiel einmal den Ekornes Stressless Relaxsessel.

Schon lange wollen Sie sich einen solchen zulegen. Aber er ist verdammt teuer. Bei allen Möblern, die Sie bisher kontaktierten, war der Preis nahezu gleich. Kein Händler gab nach. Man sei an den Preis von Ekornes gebunden, war die Begründung.

Und plötzlich bietet Ihnen ein anderer Möbler einen unglaublichen Preis. Sie sind skeptisch, zumal das Stück nicht in der Ausstellung steht. Der Händler verschafft Ihnen jedoch die Möglichkeit, sich den Sessel in natura anzuschauen. Sie bemerken auf Anhieb keinerlei Unterschiede. Wahrlich, das muss der Stressless sein. Ist er aber nicht. Es ist Fake. Wahrscheinlich aus China oder Malaysia.

Als Möbelkäufer werden Sie jetzt fragen, was zu tun ist.

Ich schlage vor, Sie praktizieren die Qualitätstests für Laien, wie wir sie im Ratgeber Clever Möbel kaufen beschrieben haben. Sie gewinnen damit Erkenntnisse über Material und Verarbeitung. Testen Sie sowohl das teure als auch das billigere Möbelstück. Gibt es da keine Unterschiede, wäre das Problem „Kaufen oder nicht kaufen“ für Sie gelöst.

Nicht gelöst wäre damit aber das Fake-Problem für die Markenmöbler. Doch das ist nicht Ihre Sorge. Hülsta, Cor, Interlübke Möbel, Rolf Benz, Kröncke, Treca, Erpo, Gunther Lambert, Himolla, deSede usw. müssen sich halt etwas einfallen lassen.

Uns bereitet Fake also keine Sorge. Wir wissen, dass Möbel-Fake uns immer öfter begegnen wird und gehen es clever an. Mögen die Chinesen noch und nöcher Container voller Möbel auf die Reise nach Deutschland schicken.


Clever Möbel kaufen

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