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Die Möbelbranche stöhnt: „Hey, was ist los, Ihr Möbelkäufer, warum kauft Ihr nicht? Die Konsumforschungsinstitute sagen doch, es geht bergauf. Aber Ihr haltet den Daumen auf euer Geld. Warum?“

In der Tat konnte der Möbelhandel in den letzten Wochen kaum etwas absetzen.

Als ein Möbelhändler, den ich schon lange kenne, mich daraufhin ansprach, sagte ich ihm: „Das hat sicher mehrere Gründe. Für mich ist einer davon eure Vernebelungstaktik.“ Und ich sagte: „Mache du es doch anders. Beantworte einfach offen alle Fragen der Verbraucher, wenn sie dich in deinem schönen Möbelhaus besuchen. Und mache das auch bei deinem Internetauftritt. Und das bitte einfach nur ehrlich.“

Der Möbler stöhnte: „Du Schlaumeier! Diese Fragerei der Kundschaft! Was die nicht alles wissen wollen. Und wenn ich geduldig antworte, ist immer noch nichts verkauft. Zudem kann ich ja auch nicht alles verraten: Zum Beispiel die Sache mit den Rabatten. Warum sollte ich offen legen, dass die extra für mich gedruckten Preislisten der Markenhersteller, auf die ich dann die Prozente gebe, unsere Marge noch höher als vor einem Jahr gebracht haben? Das geht doch niemanden was an, oder?“

Ich blieb stur und sagte: „Ich plädiere für eine neue Offenheit. Das nützt nicht nur dem Käufer, sondern letztendlich auch dir.“

Dann fiel mir plötzlich etwas ein. Ich kramte den Bericht eines Lesers hervor. Er las ihn aufmerksam:

Gestern suchte ich ein großes Möbelhaus auf, da ich mich für eine Ledergarnitur interessiere. Gestört hat mich zunächst, dass man sich vorkommt wie auf einem orientalischen Basar. An der Decke hängen in geringem Abstand Werbetafeln, welche in den höchsten Tönen die Artikel anpreisen und insbesondere immer wieder auf Sonderaktionen und Rabatte hinweisen. Für mich – das hängt aber vielleicht auch mit meinem Alter von 67 Jahren zusammen – eher Vorbehalte verstärkend als Vertrauen erweckend.

Die Beraterin war sehr bemüht, stieß aber rasch an Grenzen. Es konnte keinerlei Informationsmaterial über die Ledergarnitur zur Verfügung gestellt werden. Informationen über das Leder fehlten: Die auf den Preisschildern angeführte Preisgruppe des Leders war in den Herstellerunterlagen nicht vorhanden. Ebenso konnte mir über den Aufbau – Holz, Schaumstoff, Spiralfedern etc. – nichts gesagt werden. Also insgesamt keine Basis für eine Kaufentscheidung.

Auf meine entsprechende Aussage antwortete mir die Beraterin, dass sie seit 25 Jahren eine Ledergarnitur dieses Herstellers habe und rundherum zufrieden sei. Eine Bemerkung, über die ich im Stillen lachen musste. Das hätte sie sicher bei jedem Hersteller gesagt.

Auf meinen Kommentar, dass ich versuchen werde, mich auf der Homepage des Herstellers kundig zu machen, bekam ich zur Antwort, dass ich diesen Modelltyp wohl nicht finden werde, da es sich um eine Sonderedition handeln könnte/dürfte. Tatsächlich hat sich dies bestätigt, irgendwelche Angaben zur Ledergarnitur fand ich nicht. Nun habe ich gestern diesen Hersteller angemailt und um ergänzende Informationen gebeten. Ich bin gespannt, ob ich Antwort bekomme und wie diese lautet.

 „Oje“, stöhnte der Möbler, „war der etwa in unserem Möbelhaus? Was soll ich dazu sagen? Ich selbst weiß doch auch kaum was über die Möbel, die immer ferner und ferner ostwärts produziert werden.“

 

Soweit unser Gespräch. Der Mann ist mir sehr sympathisch und ich habe Hochachtung vor seiner unternehmerischen Lebensleistung als Möbelhändler. Aber ich dachte: Die Ratlosigkeit der Möbelbranche ist nicht mein Problem. Die Möbler sind nicht mehr meine Klientel. Mein Engagement gilt den Möbelkäufern. Und ich freue mich, wenn sie meine Tipps so prima verinnerlichen, wie es der zitierte Leser getan hat.

Nach wie vor gilt: Möbelkäufer, bleibt cool. Lasst euch beim Möbelkauf Zeit. Das Geld habt ihr. Gebt es nur denen, welche die Tests aus Clever Möbel kaufen bestehen.