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Ständig werden fabrikneue Möbel transportiert, vorwiegend mit Lastwagen über die Autobahnen. Ab 01.09.2003 ist dafür eine Maut zu berappen. Der Staat verlangt sie von dem, der die Laster auf die Straße schickt.

Einmal sind das die Möbelfabrikanten, die noch einen eigenen Fuhrpark unterhalten. Aber die Maut bleibt auch an denjenigen hängen, die ihre Neumöbel an Spediteure übergeben. Denn diese berechnen die Maut weiter.

Klar, dass die Möbelhersteller die staatlich verordneten Kosten gerne weiterreichen möchten – zumindest teilweise. Also beginnt ein brancheninternes Hickhack:

Die Hersteller bitten die Einkaufsverbände, einen Deckungsbeitrag zu den Mautkosten zu leisten, der in den Rechnungen als Sonderposten ausgewiesen wird. Die Verbände lehnen ab und verweisen darauf, dass Anfang 2004 sowieso die Preise neu verhandelt würden. Dann könne auch der Kostenpunkt Maut eingerechnet werden. Bis dahin aber möge alles beim alten bleiben. Sprich: 4 Monate lang lastet die Maut allein auf Herstellerschultern (Anmerkung: Gerade meldet das Verkehrsministerium, dass die Einführung der Maut um 2 Monate verschoben wird).

„Preise neu verhandeln“ heißt im Klartext meistens „Preise erhöhen“. Inwieweit die Hersteller Preiserhöhungen durchsetzen können, wird sich erweisen. Leicht wird das nicht. Denn die Möbelverbände sind nach wie vor stark darin, ihren Möbelhändlern die Handelsspannen möglichst weit zu halten.

Soweit zu den Einkaufspreisen des Möbelhandels. Was ist aber mit der anderen Seite der Handelsspanne, den Verkaufspreisen, die der Möbelkäufer zahlen soll?

Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass der Möbelhandel spätestens zum Januar 2004 höhere Möbelpreise in den Markt schieben wird. Sie werden über das hinausgehen, was rein rechnerisch die Maut ausmacht. Und alles wird schön verpackt (und damit versteckt) in Prozentpreisen (vorher höher – jetzt niedriger), Treuerabatte oder Sonderaktionen (zum Beispiel Personalkauf).

Was am Anfang der Kette nur staatliche Maut ist, wird am Ende der Kette zu einer saftigen Preissteigerung für den Endverbraucher. Dem Staat kann es nur recht sein, denn das steigert zusätzlich das Umsatzsteueraufkommen.

Also wird es der Möbelkäufer sein, der letztlich die Maut und mehr bezahlt? Sie dachten es sich schon, als Sie die Überschrift gelesen haben…

Doch da ist auch noch der clevere Möbelkäufer. Der wird nach wie vor auf seine Weise auch an den neuen Preisen rütteln.