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In kaum einer Branche ist so viel namenlose Massenware anzutreffen wie bei Möbeln. Den Möbelhändlern scheint das sogar ganz lieb zu sein: Sind die Hersteller anonym, bleibt auch der Möbelpreis für den Endverbraucher undurchsichtig.

Langsam dämmert es den Möblern, dass ihr nebulöses Möbelangebot mit ein Grund dafür sein könnte, dass sie auf die Verliererstraße geraten sind. 10% und mehr Umsatzrückgang kann doch wohl nicht alleine darauf zurückgeführt werden, dass die Leute kein Geld für Möbel haben. Nein, den Kunden ist einfach die Lust vergangen, den allseits angebotenen Möbelschrott (so will ich einmal ganz frech die Massenmöbel bezeichnen) zu kaufen.

Kommt nun der Sinneswandel? Werden die Möbler – Hersteller und Händler – verstärkt auf Möbelmarken und Möbelqualität setzen? Wird man sich dem Kunden öffnen bei seinen Fragen nach Hersteller und Produktqualität? Wird man vermehrt ordentliche Produktbeschreibungen herausgeben?

Schön wäre es. Viele Möbel bekämen ein Gesicht und die Chance, zur Marke zu werden. Aber eines ist sicher: Letztlich bestimmen nur Sie, liebe Möbelkäuferinnen und Möbelkäufer, was eine Möbelmarke ist und welches Profil ihr zukommt. Es hängt alles von Ihrem Kaufverhalten ab.

Die Zeitschrift „Stern“ will in ihren Markenprofilen 2002 herausgefunden haben, was Sie zurzeit als Möbelmarken ansehen. Ich möchte zu den ersten 8 Nennungen kurz sagen, was ich davon halte:

  • IKEA steht nicht für Möbel, sondern für ein erfolgreiches Verkaufskonzept. Die Möbel selbst zähle ich zur Massenware. Gemessen an der Qualität, könnten einige Möbelmodelle durchaus billiger sein.
  • Hülsta ist in diesem Sinne eine reinrassige Möbelmarke: Herstellung in eigenen Werken, keine so genannten freien Modelle (ohne Hülsta Label) – sagt zumindest Hülsta.
  • Musterring ist ein Modellverband. Für dieses Label produzieren ausgesuchte Hersteller. Diese stellen aber außerdem Möbel zur freien Vermarktung her, bedienen also auch das Massengeschäft.
  • Interlübke schätze ich genauso ein wie Hülsta.
  • Flötotto war (ja war, denn er ist pleite) ein Direktvermarkter. In den Möbelhäusern war er demnach nicht zu finden. Inzwischen geht das Geschäft weiter, denn eine Marke lässt man nicht sterben.
  • Rolf Benz. Wie das Unternehmen verlauten lässt, läuft die Produktion zu 20% für eine freie Vermarktung. Diese freien Modelle trugen bisher die Bezeichnung „bmp“ (Benz Möbel Produktion). Neuerdings wird das Logo „basix by Rolf Benz“ aufgedrückt. Damit will man Käuferschichten locken, denen die Edelpolster „Rolf Benz“ zu teuer sind. Übrigens: Rolf Benz gehört zu Hülsta.
  • Garant ist ein Einkaufs- und Konditionenverband, der davon lebt, dass die Mitglieder (Möbelhändler) ihren Obolus an ihn entrichten. Dass Garant eine Möbelmarke sein soll, überrascht mich etwas.
  • WK Möbel ist ein Modellverband ähnlich Musterring. Bevor er vor etwa einem Jahr in ein finanzielles Desaster rutschte, fing ihn ein anderer Verband auf: MHK Marketing Handels Kooperation (Musterhausküchen).

Alles in allem: Warten wir also ab, ob tatsächlich Masse zunehmend durch Klasse ersetzt wird. Der clevere Möbelkäufer holt so oder so mit unseren Tipps aus Clever Möbel kaufen für sich den besten Preis heraus.