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Die FFZZ rufen es ins Land: „Juchhe, die Verbraucher geraten in Kauflaune.“ FFZZ ist meine Bezeichnung für das, was man gemeinhin Medien nennt: Funk, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften.

Entdeckt hat die neue Kauflaune die GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg. Sie befragt laufend monatlich die Verbraucher. Meines Wissens sind es etwa 2.000, die auf die Fragen antworten. Daraus wird ein so genannter Konsumklima-Index erarbeitet. Der lautet 5,8 für Mai 2006 nach einem historischen Tief von 3,2 im August 2005.

Natürlich muss auch eine Erklärung für diesen Höhenflug her. Die GfK nennt 3 Gründe, die sie bei den Befragten ausgeforscht hat und die ich persönlich so verstehe:

  • Die Tarifabschlüsse in wichtigen Wirtschaftsbereichen (z.B. Metall, Elektro) geben den Menschen dort die Hoffnung, dass es endlich mit dem Schrumpfen der Löhne und Gehälter vorbei ist und wieder mehr Geld aufs Konto kommt.
  • Das Vertrauen in die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel ist nach wie vor groß.
  • Weil die Regierung Merkel die Mehrwertsteuer ab 2007 erhöht, will man noch schnell den Preiserhöhungen zuvorkommen.

Der letzte Punkt hat es mir angetan. Ich komme noch darauf zurück. Zuvor aber: Wenn Sie sauer auf mich sein sollten, weil ich die Mehrwertsteuererhöhung frech weg als Merkel-Steuer bezeichne, wird Sie der Zusammenhang zwischen Punkt 2 und 3 hoffentlich wieder versöhnt haben.

Sollten Sie zu den GfK-Befragten gehören, haben Sie sich ja zwangsläufig bereits damit beschäftigt, ob Sie nun schnell einen Batzen Geld für die schon lange gewünschten Möbel ausgeben sollen. Kommt das Thema bei Ihnen erst jetzt auf, darf ich Ihnen verraten, dass Sie nichts versäumt haben.

Wer bisher mit neuen Möbeln liebäugelte, sei es mit einer modernen Küche, einem komfortablen Schlafzimmer, einer tollen Polstergarnitur usw., den Kauf aber hinaus geschoben hat, wird in der Wartezeit – so hoffe ich doch sehr – immer wieder nachgeschaut haben, was das Wunschmöbel gerade kostet.

In diesen Tagen nun muss sie/er feststellen, dass der Preis trotz Rabatt und Prozente, die per Verkaufsaktionen ungefragt aufgedrängt werden, im Schnitt um 3 bis 5 Prozentpunkte gestiegen ist. Und damit bin ich wieder bei Punkt 3.

Was derzeit mit den Preisen passiert, hat etwas zu tun mit dem sogenannten Mitnahmeeffekt – oder besser Mitnahmeaffekt – der den Bürger immer dann packt, wenn die Regierung einschneidende Maßnahmen ankündigt.

Superbeispiel ist die Sache mit der Eigenheimzulage. Nachdem angekündigt wurde, dass sie gestrichen werde, haben sich die Bausparkassen dumm und dämlich verdient. Wie schön, dass außerdem der Wegfall mehrfach verschoben und wieder neu angekündigt wurde. Denn das war für die Bausparkassen so etwas wie für den Bodenturner eine mehrfache Rolle vorwärts.

Die Möbelbranche würde sich freuen, wenn sie Ähnliches erleben könnte. Aber so dick wird es wohl nicht kommen. Immerhin macht die Branche in der Tat für sich das Beste aus dem Merkel-Steuer-Mitnahmeeffekt, der in diesen Tagen einsetzt: Die Möbelpreise werden bereits heute auf den Weg nach oben gebracht. Nicht erst Anfang 2007, denn wer weiß, wie es dann aussieht.

Sollten später weitere Preiserhöhungen mit dem Etikett Merkel-Steuer am Markt durchsetzbar sein – umso besser. Das wäre also die andere Seite des Mitnahmeeffekts: Der Möbler hat dafür gesorgt, seinerseits einen gewissen Reibach mitnehmen zu können.

Für uns Möbelkäufer ist das absolut kein Grund, sich die Kauflaune vermiesen zu lassen. Im Gegenteil: Wir cleveren Möbelkäufer sind immer in Kauflaune. Denn ob in guten oder in schlechten Zeiten, mit der Strategie des 5-Schritte-Möbeldeals aus dem Ratgeber Clever Möbel kaufen zahlen wir nur unseren Wunschpreis. 3 bis 5 Teuerungspunkte sind da nur peanuts.