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Die neue Schrankwand stinkt – beim Ausklappen der Bettcouch klemmt man sich die Finger – die Türbeschläge beim Küchenunterschrank wackeln bedenklich und brechen schließlich aus – usw. Solche Möbelstücke sind Pfusch und manchmal sogar gefährlich.

So etwas dürfte wohl nicht vorkommen, wenn das Möbelstück ein LGA-Gütesiegel trägt. Denn: LGA-Produktzertifikate für Möbel, Möbelbauteile, Komponenten und Zubehör sind ein Erkennungsmerkmal für geprüfte und überwachte Qualität und Sicherheit. So sagt es jedenfalls die LGA. Das Kürzel LGA übrigens steht für die Landesgewerbeanstalt Bayern mit Sitz in Nürnberg. Wie diese Gütesiegel aussehen, können Sie sich hier betrachten: www.lga.de.

Anfang April haben sich etliche LGA-Bayern nach Herford ins Herz der westfälischen Möbelindustrie aufgemacht. Dort, im neu errichteten „Haus des Möbels“, eröffneten sie ein Möbelprüfinstitut mit allen technischen und sonstigen Schikanen.

„Das ist doch prima“, jauchzt der Verbraucher, „wenn mir ein Prüfinstitut in Herford knallharte Fakten liefert, mit denen ich den mir ins Haus geschafften Möbelmurks brandmarken kann.“

Gemach, gemach. Wenn man weiß, wer alles in der neuen Möbelzentrale residiert, verstummt der Jubel und man fängt an zu grübeln. Hier sitzen nämlich die großen Verbände der Holz- und Möbelindustrie. Und gerade diese Industrie ist es, die das Möbelprüfinstitut braucht: Sie bezahlt die Prüfungen. Mit den Gütesiegeln und Zertifikaten werben dann die Möbler beim Verbraucher…

In erster Linie geht es also um Marketing. Ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn die zertifizierten Möbel tatsächlich etwas taugen.

Es wäre toll, wenn auch der Verbraucher direkte Hilfe in seinem eigenen Pfusch-Fall erwarten könnte. Das erscheint mir aber fraglich.