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Zu wem tragen eigentlich die Deutschen Möbelkäufer ihr Geld für die neuen Polstermöbel oder die neue Einbauküche? Dies verrät der Blick auf die Umsätze der Möbelriesen im Jahr 2009, die jetzt veröffentlicht wurden. Die Zahlen für das neue Umsatzranking entnehme ich – wie in den vergangenen Jahren – stets mehreren Quellen, unter anderem der „möbel kultur“. Diese Zeitschrift gilt als offizielles Organ des BVDM (Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels).

Das Ranking wird übrigens nicht nur von den Möbelkäufern alleine, sondern auch von einem Konzentrationsprozess geprägt: Die Umsatzriesen kaufen in den letzten Jahren verstärkt andere Möbelhäuser oder sogar ganze Möbelhausketten auf. Zuletzt übernahm Höffner das Rösrather Möbelzentrum und Lutz nahm Möbel Gamerdinger in Böblingen unter seine Fittiche.

1. IKEA Deutschland (3.340 Mio. €)
65719 Hofheim-Wallau

IKEA ist der ewige, unangefochtene Primus und betreibt in Deutschland inzwischen 45 Möbelhäuser. Weitere sind geplant in Berlin, Hamburg und Lübeck.

2. Möbelhandelsgruppe Höffner – Krieger (1.900 Mio. €)
12529 Schönefeld bei Berlin

Die Höffner Möbelpaläste finden sich an 16 Standorten, dazu da Rösrather Möbelzentrum in Rösrath und Kriegerhome in Berlin. Möbel Kraft unterhält 7 Häuser. Sconto (Möbel Walther AG) verkauft Möbel in 24 SB-Märkten.

3. Lutz Unternehmensgruppe (1.500 Mio. €)
4600 Wels (Österreich)

Folgende Möbelhäuser sind zu zählen: XXXLutz 11 – Mann Mobilia 7 – Neubert 3 – Bierstorfer 1 – Siegle 1 – Hiendl 2 – Emslander 1 – Gamerdinger 1.

4. Porta Möbel (1.100 Mio. €)
32457 Porta Westfalica

Den Umsatz bringen zusammen sage und schreibe 106 Möbelhäuser namens Porta, Happy Porta, Möbel Boss, Möbel Hausmann und Zack Küche.

5. Roller – Tejo (1.090 Mio. €)
45891 Gelsenkirchen-Buer

Deutschlands größter Möbeldiscounter verkauft seine SB Möbel in 95 Häusern, ferner in 23 Tejo Möbelhäusern und Discountläden. Auch noch dazu gehören 12 Meda Küchenfachmärkte. Das Sagen in der Gruppe hat Hans-Joachim Tessner (Tejo).

6. Segmüller (1.050 Mio. €)
86326 Friedberg

Segmüller macht sein Geld in insgesamt 24 Möbelhäusern, von denen 8 den angestammten Namen tragen. Ansonsten heißen sie Babyland, Küchen Spezial, Möbel Maxx, Mega Store und Loft.

7. Poco – Domäne Einrichtungsmärkte (895 Mio. €)
59192 Bergkamen

Seit dem 01. Januar 2008 sind die Discounter Poco, Domäne und Möbelix in der Poco-Domäne Holding zusammengefasst. Insgesamt sind dies derzeit 87 Einrichtungsmärkte.

8. Dänisches Bettenlager (791 Mio. €)
24941 Jarplund-Weding

Die Zahl der Dänenmärkte in Deutschland ist inzwischen auf 742 gestiegen.

9. Otto Versand Hamburg (620 Mio. €)
22179 Hamburg
Das Versandgeschäft mit Möbeln (Katalog, Internet) ist schwer, aber nach wie vor in Schwung.

10. Schaffrath (325 Mio. €)
41238 Mönchengladbach

Schaffrath ist eine Ansammlung von Einrichtungshäusern, Küchenmärkten und Elektrofachgeschäften am Niederrhein von Düsseldorf aufwärts und umfasst 26 Häuser. Dazu kommt noch Möbel Knuffmann mit 3 Filialen.

Hier möchte ich abbrechen mit der Frage eines Lesers, die er mir schon vor langer Zeit einmal gestellt hat: „Was habe ich denn davon, wenn ich weiß, dass ich gerade beim größten oder beim drittgrößten oder beim sonst wie großen Möbelhändler in der Ausstellung herumlaufe? Viel wichtiger ist es doch zu erfahren, ob die Möbel, die ich kaufen möchte, ihren Preis auch wert sind.“

„Da haben Sie natürlich völlig recht“, hatte ich ihm geantwortet, „und genau deshalb habe ich darüber ein ganzes Buch geschrieben: Clever Möbel kaufen.“