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Die Spanplatte, das beherrschende Material im Möbelbau, ist zwar noch lange nicht out, aber ein Neuling ist aufgetaucht, der sie in weiten Bereichen der Möbelproduktion verdrängen könnte: Es ist die Wabenplatte und sie ist superleicht.

Erinnern wir uns: Das Ausgangsmaterial für Spanplatten (MDF-Platten und HDF-Platten gehören auch dazu) ist Frischholz und Sägerestholz, das zu Spänen, Fasern oder Schnippeln aufbereitet und mit Bindemitteln (Leim usw.) verpresst wurde. Das alles wiegt umso mehr, je dichter es gepresst ist. Beispielsweise kann ein Kubikmeter wiegen bei der

  • Spanplatte bis 730 kg,
  • MDF (Mitteldichte Faserplatte) bis 850 kg,
  • HDF (Hochdichte Faserplatte) bis 1.050 kg.

Dem gegenüber wiegt der Kubikmeter Wabenplatte aus Altpapier lediglich bis 155 kg.

Na, das ist doch was. Besonders, wenn man an SB, Mitnahme und Junges Wohnen denkt.

Natürlich hat die Wabenplatte nur eine Chance, wenn sie annähernd genauso gut verarbeitet werden kann wie die Spanplatten. Das Hauptproblem dabei dürfte die Verbindungstechnik sein. Oder anders ausgedrückt: Die Beschläge müssen in der Wabenplatte einwandfrei halten. Wenn Sie meinen Ratgeber Clever Möbel kaufen gelesen haben, erinnern Sie sich vielleicht an den Satz auf Seite 78: „Das beste Scharnier bricht aus, wenn die Spanplatte minderwertig ist.“

Wie ich erfahre, haben die Möbelzulieferer das Problem mit der Stabilität von Beschlägen bei Wabenplatten inzwischen weitgehend gelöst. Häfele – www.haefele.de – zum Beispiel bietet dazu die Verbindung Tab A an.

Schauen wir mal, was die Praxis bringt und wann, wie und wo das erste Scharnier aus einer Wabenplatte ausbricht und die Platte irgendjemandem auf den Kopf fällt. Schaden wird sie ja kaum anrichten, denn sie kommt nieder wie eine Feder.