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Mit Wasa meine ich nicht das Knäckebrot, sondern einen Pfälzer Massivholzmöbel-Hersteller in 67714 Waldfischbach-Burgalben.

In ihren besten Zeiten zählte die Wasa Massivholz GmbH zu den „Zehn“. Das sind führende Massivholzmöbel-Hersteller, die kurz nach der Jahrtausendwende eine Interessengemeinschaft „Initiative pro Massivholz“ gründeten. Damals produzierten sie oder ließen produzieren oder importierten sie 2 Drittel aller in Deutschland verkauften Massivholzmöbel, siehe auch unseren Beitrag Massive Möbel.

Leider stolperte Wasa in die Insolvenz. Man kam aber mit neuen Geldgebern aus diesem Tränental wieder raus und seit September 2008 firmiert das Unternehmen unter

wasa wohnen GmbH & Co. KG
In der Schorbach 1
67714 Waldfischbach-Burgalben

Neue Geldgeber? Wenn es solche im Falle des Falles gibt, ist das meistens Glück im Unglück. Natürlich muss auch ein Firmenkonzept da sein, das Gewinne verspricht. Was die Liquidität und damit neues Geld für die neue Wasa angeht, wurde sie jetzt ganz pfiffig beglückt: Durch Beteiligung der 23 Mitarbeiter.

Kräftig mitgeholfen hat dabei das Land Rheinland-Pfalz mit seinem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm „FondsRLPplus“. Das Land gibt 6.000,00 € dazu, wenn ein Mitarbeiter sich mit 4.000,00 € an seinem Arbeitgeber beteiligt. Das ist hier geschehen und Wasa ist um 230.000,00 € flüssiger.

Der Clou dabei ist: Die Mitarbeiter haben ihre 4.000,00 €, also zusammen 92.000,00 € gar nicht bezahlt. Das hat für sie der Firmenchef übernommen. Da er wahrscheinlich sowieso Geld reinschießen muss, hat er sich bei dieser Gelegenheit noch 138.000,00 € Staatsknete geholt. Wenn es dem Aufschwung dient, warum nicht?

Immerhin sind die Mitarbeiter jetzt am Gedeih und Verderb (dieses hoffentlich nicht) von Wasa beteiligt. Das kann sehr motivieren.

Übrigens: In der Gemeinschaft der „Zehn“ ist die neue Wasa nicht (oder noch nicht?) wieder drin, wie aus der im Internet veröffentlichten Mitgliederliste der Interessengemeinschaft „Initiative pro Massivholz“ hervorgeht.