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Langsam komme ich mir vor wie ein Kriegsberichterstatter. Der Möbelhandel ist zum Kriegsschauplatz geworden: Das Rabattgesetz fällt und zerfetzt das Schlachtfeld Möbelbranche. Mein Buch Clever Möbel kaufen ist eine Mine, die explodiert.

Jetzt schießen sich die Möbeljournalisten ein. Es ist übrigens der Verleger und Geschäftsführer der Branchenzeitschrift „Möbelmarkt“, Franz Schäfer, der das Kriegsvokabular einführt. „Angriff“ nennt er das, was bisher als eher lästiges, aber doch friedliches Begehren der Möbelkäufer hingenommen wurde: Beim Möbelkauf den niedrigsten Preis herauszuholen.

Der Angriff, den Schäfer meint, kam vom Bayerischen Fernsehen und von der ARD. Und ich war ihr Soldat. Mein TV-begleiteter Testkauf in München, mein Statement „90 Prozent der Möbelkäufer zahlen zu viel“ und meine Hintergrundinfos über die 100%-Kalkulation vieler Möbelhändler (Einkauf 100, Verkauf 200) waren für Schäfer scharfe Schüsse. Er war getroffen und musste heftig nach Luft schnappen.

Vorher schon hatte Simon Feldmer, verantwortlicher Redakteur der Branchenpostille „Inside Wohn-Markt-Magazin“ drucken lassen, was den Angreifer wie eine Abwehrrakete treffen sollte: Die öffentlich-rechtliche ARD als Verkaufshelfer für mein Buch und meine Tipps, wie Möbelkäufer den Möbelhändlern etwas von ihrem Gewinn abzwacken. Immerhin war seine Rakete, im Gegensatz zu Schäfers Sperrfeuer, noch mit Ironie geladen.

Ich bin nicht so vermessen zu glauben, es gehe um mich. Der Möbelhandel spürt immer deutlicher, dass sich das Heer der arglosen und damit berechenbaren Möbelkäufer in eine schlagkräftige Truppe von Cleveren wandelt.

Die cleveren Möbelkäufer wissen auch schon, was als nächstes kommt. Es beginnt die psychologische Kriegsführung, sprich emotionales Marketing. Den Kunden will man über das Herz (= Wohlgefühl) ans Portemonnaie. Bonuspunkte steigen wie Fesselballons hoch und das Verkaufspersonal wird zu Partisanen geschult: Denn hoher Gewinn soll hoher Gewinn bleiben.