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myfab Möbel FabrikverkaufMöbelhersteller aus dem fernen China kommen sehr oft auf meine Homepage. Einige fordern mich auf, ihre Produkte hier in Deutschland an Endkunden zu verkaufen. Sie würden mir alle Möbel nach meinen Vorgaben liefern: Egal welche Modelle, Designermöbel oder Massenware, in großen oder kleinen Stückzahlen, mit oder ohne Logo. Die Einkaufspreise seien enorm niedrig. Hauptsache die Container werden voll.

Mancher mag fragen, warum ich darauf nicht eingehe und vielleicht eine tolle Gewinnchance ausschlage. Der Grund ist: Ich bin einmal über die Theke hin zu den Möbelkäufern gesprungen. Ich springe nicht wieder zurück.

Mögen andere mit Möbel aus China ihre Erfahrungen machen und ihr Glück suchen. Und da gibt es tatsächlich welche. Das Internet ist ihre Spielwiese. Ich greife beispielhaft die Firma myfab heraus. Auf der Homepage von myfab spricht man vom „anderen“ Möbelkauf:

  • Man kaufe die Möbel on Demand (frei übersetzt: Nach Bedarf). Das bedeute, dass nur die Möbel produziert werden, die Kunden in einer zeitlich begrenzten Verkaufsaktion gekauft oder in einer so genannten Onlineabstimmung gewünscht haben.
  • Man kaufe direkt vom Hersteller ohne Zwischenhändler zu Fabrikpreisen. So spare man bei myfab bis zu 80% gegenüber dem Einzelhandel.
  • Die Lieferung erfolge in 2 bis 3 Monaten von der Fabrik aus über See und über Land direkt nach Hause. Das lange Warten lohne sich aber.

Ich habe mir mal ein Angebot näher angesehen:

3-Sitzer Ledersofa Chesterfield Vintage
Sammlerstück klassisch, britisch elegant
899,00 € statt 2.300,00 € (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers)

Meine Beurteilung und Meinung dazu:

Für mich sind die 2.300,00 € per se illusorisch. Denn man kann eine UVP beliebig hoch ansetzen, wenn ein Vergleichspreis nicht in Sicht ist. Das ist hier der Fall, weil das Stück on Demand für myfab produziert und im hiesigen Möbelhandel wohl kaum zu finden sein wird. Folglich sind auch die 899,00 € noch „recht fett“.

Ein Fabrikpreis ist das ebenfalls nicht. Denn nach dem Verständnis der Verbraucher gibt es einen Fabrikpreis nur bei einem Fabrikverkauf, also ausschließlich dann, wenn der Fabrikant selbst an den Endkunden verkauft (Direktvermarktung). Myfab aber ist kein Möbelhersteller, sondern ein Internethändler.

Interessante Fragen zu dieser Verkaufsmasche hat auch ein Leser aufgeworfen, der mir folgende Mail schrieb (Auszug):

Betreff: Internetseite Myfab

Ich bin (…) auf die Internetseite von myfab gestoßen. Was mich stutzig macht: Es wird Vorauskasse verlangt, obwohl man ca. 3 Monate auf seine Ware warten muss (…). Wie sieht es übrigens mit der Bewertung der Qualität und den Preisen aus? Haben Sie da Erfahrungen?

In meiner Antwortmail erläuterte ich ihm, was ich von der Preisgestaltung halte. Ferner schrieb ich (Auszug):

„Aussagekräftige Erfahrungsberichte oder Bewertungen liegen mir noch nicht vor (…) Wenn mir ein Stück gefällt und ich es anderswo nicht finde, würde ich bei myfab ordern. Aber zahlen würde ich erst, wenn die Ware bei mir angeliefert wurde und ich sie anhand der Qualitäts-Tests aus meinem Ratgeber Clever Möbel kaufen geprüft habe. Geht myfab auf diese Bedingung nicht ein, lasse ich die Finger davon.“