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Was mir ein Leser neulich mailte, möchte ich als blendende Idee bezeichnen: Die Sache mit der Schlichtungsstelle.

Betreff: Anfrage Schlichtungsstelle

Mit Begeisterung lese ich Ihre News bzw. den Newsletter und schätze Ihre Fachkompetenz sehr. Ich hatte kürzlich von einer Bekannten erfahren, dass Astroh Küchen pleite ist und prompt stand es in Ihrem Newsletter. Meine Bekannte hatte Glück, dass ihre Küche bereits geliefert wurde und ihre Anzahlung nicht verloren war. Ich befürchte, es gibt nur wenige Händler, die einen Küchenkauf ohne Anzahlung akzeptieren, oder?

Vielleicht können Sie mir auch hinsichtlich einer „Schlichtungsstelle für Verbraucher“ weiterhelfen: Meine Eltern haben eine teure Couchgarnitur aus Alcantara erworben. Diese bildet nach ca. 3 Jahren an der Sitzfläche und anderen öfter beanspruchten Stellen „Fusseln“, d.h. das Material bildet kleine Knötchen und reibt sich auf. Nach Ansicht des Möbelhauses ist dies stoffbedingt normal und daher kein Mangel.

Da wir als Verbraucher nicht feststellen können, ob der Fehler evtl. auf eine schlechte Imprägnierung oder andere Ursachen zurückzuführen ist, würden wir uns gerne an eine unabhängige Stellen wenden (vergleichbar den Schlichtungsstellen des Kfz-Handwerks). Gibt es so etwas auch in der Möbelbranche?

 

Ich antwortete:

„Hallo Herr D.S., zum einen: Eine Anzahlung sollte man nur leisten, wenn der Händler eine Bankbürgschaft stellt. Zum anderen: Eine Schlichtungsstelle, die ein Möbelkäufer anrufen könnte, gibt es in der Möbelbranche leider nicht. Da gilt meistens noch Hauen und Stechen. Selbst dann, wenn die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 2 Jahren noch nicht abgelaufen ist. Ich sehe nicht, dass es im Falle Ihrer Eltern eine zwingende Handhabe gegen den Möbler gäbe.

Aber Ihre Idee mit der Schlichtungsstelle finde ich prima. Wollen wir doch mal schauen, ob sich da was anstoßen lässt.“

 

Hinweis: Ich führe keine Rechtsberatung durch. Ich gebe hier nur meine Sicht der Dinge wieder.