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Laut den kürzlich veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (BDV) haben die Versender im Jahr 2010 Möbel und Dekoartikel für rund 1,67 Mrd. € verkauft. Das entspricht im Vergleich zu 2009 (940 Mio. €) einem satten Umsatzplus von 78%.

850 Mio. €, also etwa die Hälfte des letztjährigen Umsatzes, erzielten die Versandunternehmen durch den Verkauf im Internet.

Was sind das eigentlich für Online-Shops, die den Surfer immer öfter zum Klick auf den „Bestellung absenden“ – Button verleiten?

Da sind zunächst einmal die Big Player. Neckermann, Otto und Co. hatten den Möbelversand bereits perfektioniert, bevor überhaupt jemand an Computer, Internet und Warenkörbe dachte – ein gewaltiger Vorteil. Diese Unternehmen wissen inzwischen auch genauestens, wie es online funktioniert und vermelden daher durchweg Rekordumsätze in der Sparte Einrichtungsgegenstände.

Dann sind es mehr und mehr die stationären Händler, die das Internet als Verkaufsplattform für sich entdecken. Hier findet momentan ein großes Umdenken statt. Standen die Möbelriesen jahrelang dem Online-Möbelhandel äußerst skeptisch gegenüber, greifen sie nun vehement mit ins Geschehen ein. Angesichts der beachtenswerten Zahlen im Online-Geschäft sicher kein Wunder. Da möchte sich auf Dauer sicher niemand von den Mitbewerbern die Butter vom Brot nehmen lassen.

Jüngste Beispiele für ein Engagement im E-Commerce sind Möbel Inhofer, Porta und Möbel Boss. Ob es bei denen allerdings so läuft, wie man sich das vorstellt, wird sich noch zeigen. Denn der Erfolg eines Shops und die Akzeptanz beim Kunden ist keinesfalls garantiert, wie man auch sehr gut am Beispiel Poco sehen konnte: Der Discounter hatte seinen Shop mit großem Getöse eröffnet und wenige Monate später ganz leise wieder geschlossen.

Zu guter Letzt sind da natürlich die reinen virtuellen Möbelhändler, die sich vom großen Möbelkuchen ein Stück abschneiden wollen. Sie schießen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden und locken mit Angeboten und Prozenten.

Bemerkenswert ist: Die „Möbelverkaufsfläche“ steigt nicht nur im Internet immer weiter an, sondern auch in der realen Welt. Zahlreiche neue Möbelpaläste sind oder werden dieses Jahr neu eröffnet, sind gerade im Bau oder in Planung. In Zukunft zeichnet sich also ein noch mächtigerer Wettbewerb um die Gunst des Möbelkunden ab.

Dem cleveren Möbelkäufer kann dieses Geschehen letztlich nur nutzen. Und wenn Sie sich entschließen sollten, Ihre neuen Möbel online zu kaufen, beachten Sie unbedingt meine Hinweise und Tipps im Ratgeber Clever Möbel kaufen, Kapitel 8.

2 Kommentare zu “Möbel-Boom im Internet: 78 Prozent Umsatzplus”

  1. Ella Miller sagt:

    Immer mehr Möbelverkaufsfläche bei stagnierenden, teilweise sinkenden Umsatzzahlen und ständig sinkender Bevölkerungszahl. Na ich bin ja mal gespannt, wann der erste Möbelriese die Segel streicht aufgrund des enormen Verdrängungswettbewerbs und aus der Bude ein Mega-Altenheim gemacht wird. Die Einrichtung steht ja schon drinn.

  2. Martin Schwartz sagt:

    Guten Tag Herr Günther,

    der Online-Handel ist sogar noch stärker gestiegen, nämlich um ca. 101,4 %, wenn man berücksichtigt, dass der Online-Anteil am Versandhandel im gleichen Zeitraum von 53,3 auf 60,4 % gestiegen ist und diesen Anstieg auch für die Möbelbranche annimmt (Quelle auch hier bvh). Spannend finde ich auch, dass die Möbelbranche den mit Abstand stärksten Zuwachs hingelegt hat.

    Beste Grüße,
    Martin Schwarz
    moebel-monster.de