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Die Möbelkäufer machen eine Kaufpause – die Branche weiß nicht so recht, wie sie Preise und Kosten in den Griff kriegen soll – die Lieferzeiten werden länger und länger. So stellt sich mir der Möbelfrühling 2007 dar.

Ich bin nicht glücklich darüber, dass ich geahnt habe, was kommen wird, siehe Beitrag Den Möbelkauf aufschieben? vom 05.12.2006. Tatsächlich werden zum Schrecken der Branche seit Januar kaum noch Möbel gekauft. Verständlich ist die Kaufzurückhaltung allemal, denn die Möbelkäufer leiden unter Zumutungen.

Im Sommer und Herbst 2006 waren die Verbraucher ja gerne bereit, mehr Möbelkonsum zu machen. Wobei die meisten allerdings blauäugig dachten, schnell noch Geld zu sparen, bevor die höhere Mehrwertsteuer 2007 die Preise nach oben treibt. Aber genau auf diese Denke zielte der Handel und erhöhte bereits ab Juni 2006 die Preise oft schamlos im Nebel von Rabattaktionen und Ausverkäufen. Das brachte manchem Möbler ein Umsatzplus von mehr als 10% und er dachte vielleicht, das werde noch länger so weitergehen.

Pustekuchen. Die Verbraucher haben ab Mitte Januar 2007 ihre Geldbeutel wieder zugeschnürt. Das ist so etwas wie die Rache des kleinen Mannes. Jetzt müssen sich viele Möbler mit einem kräftigen Umsatzeinbruch abplagen.

Damit nicht genug für die Möbler. Es drücken sie auch noch die Lieferantenpreise. Denn die Materialien für den Möbelbau, wie Holz und Holzwerkstoffe, Leder, Schäume, Fasern, Stahl und Edelmetalle werden immer knapper und teurer. „Wann gab es denn das schon mal?“, klagt ein Insider aus der Möbelindustrie: „Es sind einfach keine Roh-Spanplatten mehr zu haben. Der nahe und ferne Osten schluckt einfach alles.“

In normalen Zeiten reicht man solche Preiserhöhungen längs der Wertschöpfungskette weiter, um sie letztendlich beim Endverbraucher abzuladen. Doch weil der den Sack zugemacht hat, klappt das nicht und die Wertschöpfer wissen nicht, wohin sie ihre Lasten wälzen sollen. Zudem erwächst aus der Materialknappheit – wenn auch nicht nur aus dieser – eine andere Misere: Es kommt zu überlangen Lieferzeiten.

Wenn zum Beispiel ein Küchenhersteller in Deutschland bisher auf Aluminiumleisten für seine Einbauelemente 4 Wochen lang wartete, kommen diese heutzutage erst nach 30 Wochen ins Werk. Klar, dass dann die Küchen einfach nicht fertig werden. Da helfen auch Produktionsstätten im Osten nichts. Die werden nämlich zusehends menschenleerer. Die Leute brechen auf in den goldenen Westen, weil sie hoffen, hier mehr verdienen zu können. Ein Polsterwerk in Rumänien zum Beispiel liefert deshalb auch nicht mehr so flott wie früher.

Aber bitte, liebe Leute, lassen Sie trotzdem den Mut nicht sinken. Ich habe hiermit zwar auf das Schwarze gezeigt, aber ich sehe nicht schwarz. Ab 2008 konsolidiert sich die Lage.