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Möbel mit Macken machen Ärger. Abhilfe kostet Zeit und Geld. Sowohl beim Händler als auch beim Käufer. Deshalb habe ich auch schon so oft diese Kategorie mit dem leidigen Thema belegen müssen. Ich erhielt Anfang der Woche eine E-Mail, die einen Ausweg weisen könnte. Ich stelle sie einfach einmal in den Raum:

Betreff: Konflikte schlichten nach dem Möbelkauf

Guten Tag, ich las in einem der letzten Newsletter bzw. in Ihrem Beitrag Schlichtungsstelle für Möbelkäufer eine Anfrage nach einer Schlichtungsstelle – eine Käuferin war unzufrieden mit einem Möbelstück und wollte mit dem Lieferanten einen Konsens finden. Dies ist für mich Anlass, auf die Möglichkeit einer Mediation hinzuweisen. Mediation ist ein bewährtes Verfahren der Konfliktschlichtung.

Sie können es sich vorstellen als eine moderierte Verhandlung, in der ein allparteilicher Dritter (= Mediator) zwischen den Parteien vermittelt und beide zu einer möglichen Lösung führt. Dieses Verfahren ist bewährt bei jeglichen Konflikten und ist daher nicht nur auf Möbelkäufe limitiert. Es setzt voraus, dass beide Parteien eine Lösung suchen – d.h. auch der Möbel-Lieferant müsste bereit sein, sich mit dem Käufer auseinanderzusetzten und nicht auf gesetzliche Rahmenbedingungen pochen. Vielleicht möchte er Bestandskunden halten und eine Geschäftsbeziehung aufrechterhalten.

Ich würde mich freuen, wenn dieser Hinweis für Sie und die Leserschaft dienlich ist. Ausgebildete Mediatoren können gefunden werden beim Bundesverband Mediation www.bmev.de. Unter der Rubrik „Mediatoren“ kann man nach PLZ sortieren.