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RaumplanerSchon vor 10 Jahren habe ich hitzige Streitgespräche über die Bedeutung des Web für den Möbelhandel geführt.

Meine These war:

Möbelkauf wird immer mehr eine Sache fürs Internet. Der stationäre Möbelhandel wird Umsätze an die Internethändler abgeben müssen. Die Antithese meiner Gesprächsgegner aus der Branche war:

Möbelkauf im Internet wird nix. Der Käufer will die Möbel vor dem Kauf sehen, sie anpacken oder drauf sitzen. Der stationäre Möbelhandel hat vom Internet nichts zu befürchten.

These und Antithese haben sich inzwischen im besten Sinne der Philosophie (zum Beispiel frei nach Karl Marx) zu einer vorläufigen Synthese gefügt: Nicht nur der Onlinehandel mit Möbeln boomt. Auch der stationäre Möbelhändler profitiert vom Netz. Der Branchenprimus IKEA macht es vor.

Die Möbel, die er in Deutschland in mehr als 40 Filialen verkauft, hat er auch ins Netz gestellt. Der Clou ist aber, dass er dazu demnächst einen Raumplaner, ein Visualisierungs- und Raumplanungsprogramm in 3D, vorhalten wird. Es soll einfach bedienbar sein, so dass auch der weniger geübte PC-Nutzer seine Wohnung auf dem Bildschirm dreidimensional darstellen und die gewünschten Möbel in die virtuellen Räume platzieren kann. Mit dem ausgedruckten Plan kann er dann zur nächsten IKEA-Filiale gehen, sich die realen Möbel anschauen und bestellen. Oder auch gleich online ordern.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein stationärer Möbelhändler, wenn er denn sein Sortiment auch im Internet anbietet und mit solch einem Raumplaner bzw. Planungssystem versieht, seine Umsätze sowohl im Onlinegeschäft als auch im Laden mächtig steigern kann.

Auf der anderen Seite dürfte es dadurch Druck auf die „reinen“ Online-Möbelhändler geben, die sich meistens auf den Verkaufsportalen wie Ebay usw. tummeln. Komfortable Planungssysteme gibt es da (noch) nicht.

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2 Kommentare zu “Raumplaner: Online planen, im Laden kaufen?”

  1. Sven Hollmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Günther,
    die Streitgespräche über die Bedeutung des Web für den Möbelhandel sind allerdings noch nicht vorbei. Als Vermarkter unseres Tools bin ich direkt an der Front und habe hier so einiges zu kämpfen, auch wenn es große Anbieter vormachen, bleiben sture Argumente in den Köpfen der Anbieter. Häufig führt die Programmtiefe zu einer der größten Probleme, allerdings sind auch immer noch Antworten wie „Online Marketing? Wir haben doch eine Homepage!“ Indiz für das fehlende Internetbewusstsein.
    Freundliche Grüße, Sven Hollmann

  2. Bernhard sagt:

    Hallo,
    gerade wenn es um größere Investitionen geht, glaube ich nicht, dass sich Kunden allein auf das Internet verlassen. Wie viele andere vermutlich auch, nutze ich das Internet als Recherchequelle, um mich vorab zu informieren. Bei uns stehen in diesem Jahr im und um das Haus einige Renovierungen und Umbauarbeiten an und daher habe ich mich auch schon im Internet umgesehen. Für den Garten bzw unseren Pavillon habe ich beispielsweise ein nettes Online-Planungs-Tool unter holzland.de gefunden. Ich werde auch bei der Renovierung des Wohnzimmers au solche Tools zurückgreifen. Eine endgültige Beratung werde ich mir dann im Fachhandel geben lassen und dann auch dort kaufen. In dieser Reihenfolge finde ich das absolut vertretbar. Was ich nicht gut finde, ist, sich im Fachhandel beraten zu lassen, um dann im Internet bei der Konkurrenz zu bestellen. Das ist nicht fair. Beratung und Fachkompetenz haben nun mal ihren Preis.