2-Matratzen-System: Neu entdeckt

Oben auf liegt die Matratze. Klar. Und darunter? Noch einmal eine Matratze.

Heinz G. GüntherOlaf GüntherDie Autoren: Die Möbel-Experten Heinz G. und Olaf Günther, bekannt aus über 30 TV-Reportagen in RTL, SAT1 und ARD.

Für mich ist das nichts Neues. Es ist Französisch. Das klassische französische Bett ist so konstruiert, wie ich es schon vor Jahrzehnten bei einem Trip nach Paris bei den Hotelbetten feststellen konnte. So eines wollten wir auch haben, als wir unseren Hausstand gründeten. Damals mussten wir hier in Deutschland lange danach suchen.

Schließlich fanden wir etwas: Ein Polsterbett des Herstellers Ruf Betten. Die untere Matratze war allerdings nicht so ausgeprägt wie bei den französischen Betten. Immerhin, wenigstens kein Lattenrost. Das Ruf-Bett war nicht unser letztes. Aber am Lattenrost kamen wir nicht mehr vorbei.

Das ist jetzt anders. Ein findiger Hersteller, die Schramm Werkstätten GmbH, Am Stundenstein 1, 67722 Winnweiler, hat das alte 2-Matratzen-System neu entdeckt und weiterentwickelt: „Eine Taschenfederkernmatratze wirke optimal, wenn sie auf einem weiteren Federkern aufliege“, sagt dieser Pfiffikus. Dann werde der punktuelle Druck aus der Obermatratze von der gesamten Fläche der Untermatratze aufgenommen. Die Folge: Höherer Liegekomfort beim 2-Matratzen-System.

Außerdem schwärmt er von seinen patentierten Fertigungsmethoden und handwerklichen Verarbeitungstechniken. Die Polsterschichten würden nicht verklebt, sondern durch Blindheftung verbunden. Die Folge: Optimales Bettklima. Die Luft könne ungehindert überall hin zirkulieren.

„Und nicht zu vergessen“, sagt er noch, „wir fertigen Ihr Bett individuell für Sie. Und das alles in tollstem Design, abgestimmt mit Bettwäsche und Beimöbeln.“

Schön, Herr Schramm. Wie gut ich auf Ihrem 2-Matratzen-System schlafe, weiß ich dennoch erst nach einigen Nächten.

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