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Registrierung beim Möbelkauf: Adieu Preisvergleich?

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In RTL und ARD empfohlen: Hier ist unsere einfache 5-Schritte-Anleitung, mit der auch Sie bei Ihrem Möbelkauf bis zu 11.133,00 € sparen. Mehr erfahren...

Immer mehr Möbelkäufer erleben Wundersames. Paul und Paula zum Beispiel:

Beim Bummel durch die Geschäfte in der nahe gelegenen Großstadt entdecken sie in einem feinen Möbelhaus eine tolle Polstergarnitur. Ein hochwertiges Modell von einem bekannten Hersteller. Sie setzen sich hinein und mit glänzenden Augen nicken sie sich zu. Das muss ein pfiffiger Verkäufer wohl bemerkt haben, denn er eilt herbei und lobt das Stück in den höchsten Tönen.

Als man auf den Preis zu sprechen kommt, der Paul und Paula ganz und gar nicht gefällt, rückt der Verkäufer nicht von der Zahl ab, die auf dem Preisschild steht. Nach einigem Hin und Her bietet er einen ganz kleinen Nachlass.

Paul und Paula schütteln den Kopf und wollen sich verabschieden. Da sagt der Verkäufer: „Vielleicht ergibt sich in den nächsten Tagen eine bessere Möglichkeit. Ich würde Sie dann anrufen. Darf ich Ihre Telefonnummer erfahren?“

Wie das bei solchen Fragen ganz nebenbei geschieht, nennen sie nicht nur ihre Telefonnummer, sondern auch ihren Namen und die Adresse.

Tatsächlich, nach 3 Tagen ruft der Verkäufer an. Einen niedrigeren Preis bietet er allerdings nicht. In der Zwischenzeit hatte Paula von einem Möbelhaus in der Nachbarstadt ein Angebot erhalten, das 100,00 € niedriger liegt. An ihren Wunschpreis kommt das zwar noch lange nicht heran. Aber die Polstermöbel haben es ihnen angetan und langsam gewöhnen sie sich an den Gedanken, mehr Geld locker machen zu müssen als ursprünglich vorgesehen.

Sie unternehmen vorher noch einen dritten Anlauf bei einem anderen Möbler – so wie es sich für clevere Möbelkäufer gehört. Und siehe da, dieser nennt einen Preis, der auf halbem Wege zum Wunschpreis liegt. Dann sagt er: „Ich kann zu diesem Preis aber nur verkaufen, wenn Sie beim Hersteller noch nicht registriert sind. Sind Sie das?“

Wie sollten wir, denken Paul und Paula, was haben wir mit dem Hersteller zu tun? Sie verneinen. „Bitte verzeihen Sie, ich muss das nachprüfen“, sagt er und verschwindet. Als er wiederkommt, bedauert er: „Tut mir leid, Sie sind registriert. Aber nach etwa 2 Monaten löscht der Hersteller die Registrierung. Dann könnten wir das Geschäft machen.“

Das feine Möbelhaus in der nahe gelegenen Großstadt ließ also beim Hersteller registrieren, dass mit Paul und Paula Verkaufsgespräche über dessen Polstergarnitur geführt wurden. Als so genannte Registrierte ist Paul und Paula die Freude am Kauf vorerst vergangen…

Olaf Günther

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Sven und Svenja, die aus beruflichen Gründen vom hohen Norden nach Süddeutschland gezogen waren, erleben das Wundersame beim Kauf einer hochwertigen Schrankwand, die ein Kastenmöbelhersteller baut, der Markenstatus für sich in Anspruch nimmt.

Nachdem sie in einem kleineren Möbelhaus in der Nähe ihrer neuen Wohnung bereits einige Möbelstücke erstanden hatten, sehen sie die schöne Anbauwand in einem großen Möbelhaus am anderen Ende der Stadt. Sie lassen sich beraten. Sie kaufen aber noch nicht und sagen offen, dass sie noch einen Vergleich einholen wollen. Sie denken sich nichts dabei, als die Einrichtungsberaterin sie bittet, Namen, Anschrift und Telefonnummer notieren zu dürfen.

Klar, dass Sven und Svenja das kleine Möbelhaus aufsuchen, mit dem sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Als sie dem Möbler sagen, was sie bei dem großen Kollegen vor der Stadt gesehen und besprochen hatten, ist das kein Problem. Auch der Kleine kann das Modell liefern. Man berät über die Zusammenstellung. Es kommt sogar eine bessere Gestaltung als bisher heraus. Der Preis ist niedriger. Also wird der Kauf hier perfekt gemacht.

Die Lieferzeit verstreicht und jetzt kommt der Schreck: Der kleine Möbler teilt mit, dass er dem Großen die Gewinnmarge zahlen müsse. Denn der habe beim Hersteller den angebahnten Kauf zum „Projektschutz“ angemeldet.

Was aus der Sache geworden ist, kann ich leider nicht berichten. Denn Sven und Svenja haben mir den Stand der Dinge nur bis hierher mitgeteilt. Ich nehme an, sie haben sich mit dem Händler zusammengetan, um gegen den Projektschutz anzustinken. Ich hoffe, sie werden sich wieder melden.

 

An und für sich sind „Registrierung“ und „Projektschutz“ ein alter Hut. Im Bereich B2B (business to business), also bei Geschäftsleuten unter sich, sind schon lange Infosysteme eingerichtet, die denjenigen schützen sollen, der ein Geschäft als Erster in Gang gesetzt hat.

Im Bereich B2C (business to costumer), also dort, wo Geschäftsleute auf das Geld von Endverbrauchern aus sind, erscheint mir das als neue Masche.

Ob sich die Markenmöbelhändler mit Projektschutz und Registrierung nicht ins eigene Fleisch schneiden? Denn schon hört man Rufe nach Regulierung: Datenschutz und Wettbewerbsverstoß. Und wenn man an den armen Kleinen denkt, der dem Großen den Gewinn abtreten soll – das könnte man ja sogar als direkte Händlerzerfleischung bezeichnen.

Aber dies alles ist nicht mein Ding. Mein Ding ist der clevere Möbelkauf. Als Möbelkäufer wüsste ich den Weg:

Sobald irgendein Möbler meine persönlichen Daten wissen will, sehe ich ihn lange huldvoll an. Dann, urplötzlich und direkt rede ich vom Kauf: Er kann meine Daten hier und jetzt sogar in einen Kaufvertrag schreiben, wenn darin als Preis mein Zielpreis steht.

Wie Sie Ihren realistischen Zielpreis errechnen und auch bekommen, können Sie in Clever Möbel kaufen nachlesen.