Sandwich-Polsterung: Was ist das?

Machen Sie doch einmal die Probe aufs Exempel und bitten Sie in einem Möbelhaus das Verkaufspersonal in der Polstermöbel-Abteilung, Ihnen zu erklären, was die Sandwich-Polsterung sei. Eine Leserin hat das getan.

Heinz G. GüntherOlaf GüntherDie Autoren: Die Möbel-Experten Heinz G. und Olaf Günther, bekannt aus über 30 TV-Reportagen in RTL, SAT1 und ARD.

Man sah sie mit großen Augen an und stotterte herum. Und das, obwohl es in einem renommierten Möbelhaus geschah und es sich um das gängige Polstermodell Palermo des Herstellers Polipol Polstermöbel handelte.

Meine Leserin eilte nach Hause und klickte im Internet herum. Sie fand zwar den Begriff, aber keine weiteren Erklärungen dazu. Schließlich fragte sie mich, ob ihre Vermutung richtig sei: Das ist Federkern, der in Schaumstoff eingegossen wurde. Wenn das so wäre, würde sie kaufen, denn sie wolle unbedingt auf Federkernpolstern sitzen. Ich erklärte es ihr in der gebotenen Kürze:

Polsterungen in der Sandwich-Bauweise bestehen aus Schichten verschiedener Schaumstoffe unterschiedlicher Härtegrade. Dieses „Sandwich“ kann das Sitzmaterial an sich sein. Dabei kommt es auf die Anzahl der Schichten und deren Stärke (Höhe) an. Ein „Sandwich“ kann aber auch als Abdeckung von Federkernen verarbeitet werden.

Der Begriff Sandwich-Polsterung sagt also nichts darüber aus, ob die Polstersitze einen Federkern haben oder nicht. Das lässt sich aber durch einen einfachen Test feststellen, den auch ein Laie anzuwenden vermag. Mehr zu diesem Profi-5-Schritte-Qualitätstest für Polstermöbel lesen Sie in Clever Möbel kaufen.

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